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© Diözese Eisenstadt/Walter Fikisz

Über die Wichtigkeit klarer Begriffe


„Zwischen Himmel, Herz und Hörsaal“,
von Alexia Weiss und Daniela Mathis, 7.4.

Programm-Manager Robert Staubmann „klärt“ uns auf: Ethik sei nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, eine „Wertevermittlung“, sondern die Beförderung des selbständigen Denkens, der Urteils- und Argumentationskompetenz. Dazu könnte man überspitzt formuliert bemerken: Das ist zu wenig. Denn der norwegische Attentäter Anders Breivik hat auch selbständig gedacht und sich Urteils- und Argumentationskompetenz angemaßt.

Und dann noch etwas: Das österreichische Schulorganisationsgesetz von 1962 schreibt eindeutig die normative Ethik für den schulischen Unterricht vor. Dass dabei natürlich auch die sogenannte Metaethik und die deskriptive Ethik zu berücksichtigen sind, weiß jeder, der sich mit dem Fach Ethik professionell beschäftigt hat. Ich selbst habe eines meiner Bücher mit dem Titel „Ethisch richtig denken und handeln“ versehen und dabei einiges über die Wichtigkeit klarer Begriffe, die Vermeidung von Fehlschlüssen und dgl. ausgeführt.

Univ.-Prof. em. DDr. Valentin Zsifkovits, 7552 Stinatz

(Dieser Leserbrief erschien in „Die Presse“ am 19. April 2012, S. 28)